Ausblick
Die Kinderspuren im Internet wurden gesammelt, gesichert und in den virtuellen Raum gestellt. Jedes Kinder erhielt auf dieser Plattform einen eigenen WWW-Platz. Die so geschaffenen 105 Internetadressen sollen zumindest die nächsten 13 Jahre, bis die Kinder Erwachsen geworden sind, im Internet bleiben und von den Kindern bzw. mit Unterstützung durch ihre Eltern beliebig ergänzt werden. Nach 13 Jahren muss aber nicht der Projektabschluss erfolgen. Als Prinzip für ‚Kinderspuren im Internet' gilt: Es kann individuell immer wieder etwas hinzugefügt werden.
Durch die einjährige Sammlung der virtuellen Spuren wurde somit ein Impuls gesetzt, der zunächst von den Kindern mit Hilfe der Eltern und später eigenständig weitergeführt werden kann oder auch nicht - denn die Teilnahme und die Fortführung über die Jahre ist freiwillig.
Mittlerweile hat auch
das Projekt "Kinderspuren im Internet" selbst Spuren hinterlassen:
Durch die Vorstellung des Projektes auf verschiedenen Tagungen und in Seminaren
für Pädagogen erreichten das SIN - Studio im Netz e.V. schon mehrere Anfragen
zur weiteren Durchführung. Dieses Modellprojekt hat Impulse gesetzt etwas
ähnliches ins Leben zu rufen. So wurden bereits in Nordrhein- Westfalen die
ersten Internetseiten von Kinder gesammelt.