4. Gautinger Internet-Treffen

Computerspiele - zwischen Fiktion und Wirklichkeit -

 

Computerspiele: Für die Jugendlichen ein virtuelles Vergnügen, für die pädagogisch Verantwortlichen ein medialer Albtraum. Spätestens seit dem Amoklauf in Erfurt stehen die Computerspiele erneut im gesellschaftlichen Rampenlicht. Jenseits der seit Jahrzehnten festgefahrenen Medien-Gewalt-Diskussion tauchen in den Berichterstattungen beachtenswerte Aspekte auf, die zu reflektieren einen pädagogischen Mehrwert verspricht.

In vielen neueren Statements werden die Möglichkeiten betont, auf der Basis der virtuellen Fiktion die real vorgegebene Welt zu meistern. Dies im Positiven wie im Negativen. Die Frage, inwieweit die medialen (Spiel-)Inszenierungen den Plot für das reale Leben abliefern, bildet den Hintergrund für das "Vierte Gautinger Internet-Treffen". Kompetente Referenten und Referentinnen werden die Computerspiele unter zeitgemäßen Aspekten pädagogisch relevant beleuchten. Neben der theoretischen Auseinandersetzung gibt es die Gelegenheit, die diskussionswürdigen On- und Offlinespiele kennen zu lernen und mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Als Impulse für die alltägliche Praxis werden rund um das Thema Computerspiele "Best-Practise-Beispiele" aus Bayern präsentiert. Einen vertiefenden Einblick in neue medienpädagogische Modelle gewähren die vom Stadtjugendamt der Landeshauptstadt München geförderten Multimedia-Projekte. Die alljährliche Abschlusspräsentation findet auch dieses Mal im Rahmen des Gautinger Internet-Treffens statt. 

Zielgruppe: alle Interessenten/innen mit Erfahrung im Bereich Multimedia in der Jugendarbeit, im Kulturbereich und Schule.

Leitung: Albert Fußmann, Hans-Jürgen Palme (SIN)

Plätze: 60

Beginn: Dienstag, 18. März 2003, 11.00 Uhr

Ende: Mittwoch, 19. März 2003, 18.00 Uhr

Beitrag: 75 Euro