Arbeitsgruppe:Diskussionsrunde mit Dietmar Wendt
(Vizepräsident von IBM, zuständig für den Vertrieb von Speichereinheiten: 700 Mitarbeiter/1,7 Milliarden Jahresumsatz)
Die ca.15 Teilnehmer aus unterschiedlichen medienpädagogischen Einrichtungen, erörterten mit Herrn Wendt vor allem pädagogische Fragen zu Themen, inwieweit das Alltagsleben in Zukunft vom Medium Computer beeinflußt sein wird, welche Nachteile und Chancen sich auch für Kinder daraus ergeben werden und wie sie sich darauf vorbereiten sollen. Auch mit dem Verweis das er kein Pädagoge sei, konnte Herr Wendt einige informative und als Vertreter seine Firma auch visionäre Antworten liefern, die den Wissensdurst der Teilnehmer weitestgehend befriedigte. Informativ war die Stellungnahme zur Frage, ob sich denn soziale Kompetenzen am Computer erlernen lassen. Dietmar Wendt gab als Beispiel die Schlüsselqualifikation Teamfähigkeit, ihr sei vor allem durch das Internet keine räumlichen und zeitlichen Grenzen mehr gesetzt. Durch die multimediale Vernetzung werden sich völlig neue Organisationsstrukturen ergeben. Visionär waren seine Zukunftsvorstellungen, wie die von der neuen Klassengesellschaft, in der sich eine Wissens- und Technikkluft abzeichnen wird, dem muß rechtzeitig entgegengewirkt werden. Hierbei sei vor allem der sogenannte Faktor x erwähnt, eine ganz neue Art des Denkens, das sogenannte vernetzte Denken, es sei erforderlich um in einer komplexen Welt zurechtzukommen.