Alle 20 Botschaften:

Digitale Botschaft 1 von 20

„Es ist an der Zeit, das medienpädagogische
Gemisch aus Gedanken und Emotionen,
Alltäglichem und Visionärem zu entflammen
und dabei den Stachel gegen eine politik- und wirtschaftaftszentrierte Einsparungspädagogik zu setzen.“

Hans-Jürgen Palme, Anja Haf
Aus: Konzept für die medienpädagogische Impuls-Kampagne
„Der Funken-Ticker im Netz“.
SIN-Studio im Netz (http://www.sin-net.de), 2002.
 

Digitale Botschaft 2 von 20

„Es muss das Gehör mit dem Gesicht, die Sprache mit der Hand stets verbunden werden, indem man den Wissensstoff nicht bloß durch Erzählung vorträgt, dass er in die Ohren eindringe, sondern auch bildlich dargestellt, damit er sich durch das Auge der Vorstellung einpräge. Die Schüler ihrerseits sollen früh lernen, sich mit der Sprache und mit der Hand auszudrücken, und keine Sache soll beiseite gelegt werden, bevor sie sich dem Ohr, dem Auge, dem Verstand und dem Gedächtnis hinreichend eingeprägt hat.“

Aus: Johann Amos Comenius, 1592-1670, Die Große Didaktik, Stuttgart

 

Digitale Botschaft 3/20

„Alle Kinder und Jugendlichen sind von den digitalen Veränderungen existentiell betroffen. Der aktive Umgang mit den neuen Technologien ist eine fundamentale Kulturtechnik und entwickelt sich entsprechend weiter. Deshalb müssen Kinder und Jugendliche alle Chancen der Aneignung haben und Zugänge erhalten.“

Wolfgang Zacharias
Aus: „Medienkompetenz Version 2002 –
Navigationshilfen für Kinder, Jugendliche und Erziehende“
Bielefeld 2001

 

Digitale Botschaft 4 von 20

„Ich spiele gerne Computer, weil ich da so klicken
und was verändern kann.
Ich kann über die Maus bestimmen.“

Verena, 7 Jahre. Aus:
MuLa-Multimedialandschaften für Kinder.
Broschüre über ein Projekt der Landeshauptstadt München, Schul- und Kultusreferat (http://www.mula.muc.kobis.de), und des
SIN-Studio im Netz e.V. (http://www.sin-net.de),(http://www.naschecke.de).
Oktober 2001
 

Digitale Botschaft 5/20

„Ein ausgeprägt selbstbestimmter Umgang mit den massenmedialen Angeboten sowie die Entfaltung kreativen Potenzials setzen jedoch Medienkompetenz voraus. Dass Kinder und Jugendliche – ungeachtet des ökonomischen und kulturellen Kapitals ihrer Familie – eine Chance erhalten, solche Kompetenz zu erlangen, liegt in öffentlicher Verantwortung.“

Aus:
Elfter Kinder- und Jugendbericht, S. 346. Berlin 2002.
Komplett alls pdf-Datei (6,6 MB):
http://www.bmfsfj.de/Anlage17694/11._Kinder-_und_Jugendbericht.pdf / Zusammenfassung http://www.bmfsfj.de/Anlage17833/Zusammenfassung_des_11._Kinder-_und_Jugendberichts.doc

 

Digitale Botschaft 6/20

 „Ich mag Prothesen gern. Ich liebe meine Geschirrspülmaschine, ich liebe meine zwei Fernseher, drei Videorecorder, einen alten Atari zu Hause, und die anderen im Büro. Ich schätze sie, ich setze sie als dienende Instrumente ein. Natürlich will ich nicht ihr Sklave und/oder Herr werden.“

Prof. Dr. Dieter Baacke im Gespräch mit Prof. Dr. Hartmut von Hentig im Münchner Rathaussaal am 18. Oktober 1998 im Rahmen von Inter@ktiv.

 

Digitale Botschaft 7/20

Die Jugendministerkonferenz setzt sich dafür ein, dass durch die Weiterentwicklung der Medienpädagogik im außerschulischen Bereich die Maßnahmen zu Qualifizierung der Fachkräfte, insbesondere der Erzieherinnen und Erzieher sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, im Bereich der Aus- und Fortbildung intensiviert und ausgeweitet werden.

Aus:
Jugendministerkonferenz am 13./14. Juni 1996 in Hamburg, TOP 5

 

Digitale Botschaft 8/20

“Ich bin drin.“

Boris Becker bei AOL Deutschland
 

Digitale Botschaft 9/20

„Der souveräne und kompetente Umgang mit den neuen Medien ist zu einer Schlüsselqualifikation geworden, die vor allem für junge Menschen entscheidend ist für eine selbstverantwortliche Lebensgestaltung.“

Aus:
„Kulturelle Medienbildung – Medienpolitisches Positionspapier der BKJ“, BKJ Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung, Remscheid 2001.
www.bkj.de
 

Digitale Botschaft 10/20

„Ich bin so vernetzt ...
Das ist der Fortschritt - hoffentlich komm ich da mit.“

Von:
Sportfreunde Stiller, „Der Fortschritt“, aus dem Album „Die gute Seite“ (2000)

 

Digitale Botschaft 11/20

„Die Welt, in der heute die meisten Kinder leben, ist eine Welt, die immer abstrakter wird, die immer mehr abstrahiert wird. Es ist eine Welt, die sie am Bildschirm erfahren statt in der Aktualität der Umgebung. Man sollte fragen, wie man die Welt der Kinder, ob in der Familie oder in der Schule oder auch anderswo, so gestalten kann, dass die Kinder sich als Teilnehmer in der aktuellen Welt statt als bloße Zuschauer wahrnehmen können.“

Von:
Joseph Weizenbaum, emeritierter Professor am MIT (http://web.mit.edu). Interview von Angelika Bauer, 5. Juli 2002.

 

Digitale Botschaft 12/20

„Wenn wir es nicht selbst erlebt hätten, welchen Spaß und Freude die Kinder gemeinsam am Computer haben, würden wir es nicht glauben.“

Von: Am MuLa-Projekt beteiligte Mutter
Aus:
MuLa-Multimedialandschaften für Kinder.
Broschüre über ein Projekt der Landeshauptstadt München, Schul- und Kultusreferat (http://www.mula.muc.kobis.de), und des
SIN-Studio im Netz e.V. (http://www.sin-net.de),(http://www.naschecke.de).
Oktober 2001

 

Digitale Botschaft 13/20

„Peer Steinbrück, zukünftiger Regierungschef von Nordrhein-Westfalen, sprach sich für die Wiedereinführung der Vermögensteuer zu Gunsten von Bildungsausgaben aus. Fünf bis zehn Prozent der vermögendsten Haushalte sollten zweckgebunden zur Finanzierung der ´Zukunftsausgabe Bildung` herangezogen werden.“

Zitiert nach einer Meldung der Presseagentur dpa
vom Sonntag, 3.11.2002

 

Digitale Botschaft 14/20

„Wir haben es in der Informations- und Wissensgesellschaft mit einer `Mediengeneration` zu tun, wo viel mehr als früher, pro und contra, beim Spielen und Lernen, bei Symbolgestaltung und Werteverhandlung über die Medien läuft. So ist das! Ob das so gut ist, stellt sich als Frage nicht mehr. Es gilt, das Beste daraus zu machen – zum Beispiel gemeinsam in einer Stadt, vernetzt im kommunalen Raum, im je aktuellen Lauf der Zeit.“

Aus:
Geleitwort zu Inter@ktiv 2002

 

Digitale Botschaft 15/20

„(Medien-)pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist nicht immer, aber durchaus auch berufsqualifizierend. Die fehlenden Gewerbesteuereinnahmen großer Firmen sind mit Schuld an der schlechten Finanzlage der Stadt. Gleichzeitig suchen diese Firmen oft händeringend nach qualifizierten MitarbeiterInnen. Wenn man diesen Sachverhalt betrachtet, stellt man nicht nur eine schlechte Finanzlage sondern eine eindeutige Schieflage fest.“

Von:
Kathrin Demmler / Günther Anfang. Medienzentrum München des JFF / JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (www.jff.de)
 

Digitale Botschaft 16/20

„Allein zu Hause machen die Lernspiele nicht so viel Spaß. Im Hort mit anderen Kindern ist es viel schöner. Da kann man sich gegenseitig helfen, wenn man nicht weiter weiß.“

Von:
Andrea, 9 Jahre. Teilnehmer am Projekt MuLa.
 

Digitale Botschaft 17/20

„Zweifellos gehört der Umgang mit Medien zu den Schlüsselkompetenzen der Zukunft. Die Beteiligung an den virtuellen Welten bietet eine wichtige Partizipationsmöglichkeit in der zunehmend globalisierten Welt. Soll die Beteiligung nicht nur konsumierenden Charakter haben, der die weltweite Kulturindustrie unterstützt, bleibt die Herausforderung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Ziele wie den Abbau von unterschiedlichen gesellschaftlichen Benachteiligung nicht aus den Augen zu verlieren.“

Von:
Sonja Moser in: Spuren im Netz

 

Digitale Botschaft 18/20

„Obwohl der Eindruck entsteht, als würden wir eine umfassende Bildungsdebatte führen, ist dies nicht so. In der Öffentlichkeit hat man den Eindruck, das Bildung tatsächlich im Moment gute Konjunktur hat und das es eine umfassende Bildungsdebatte gibt, tatsächlich ist es so, dass sie nur sehr eingeschränkt geführt wird, nämlich auf schulische Leistung, auf Wissensleistung. Wir wissen, dass die schulische Bildung allenfalls ein Drittel der Bildungskompetenz insgesamt ausmacht. Zwei Drittel im Bildungsbereich sind informell erworben. Das sind Bildungsteile, die eben nicht in der Schule, sondern in anderen Bereichen der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen gelernt werden.“

Von:
Peter Haupt, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Interview mit Angelika Bauer, AG Inter@ktiv, 5. Juli 2002 Berlin.

 

Digitale Botschaft 19/20

„Besonders für Kinder und Jugendliche, aber auch für alle anderen gesellschaftlichen Gruppen ist daher die Kenntnis der Medien, das Wissen über Hintergründe, Gebrauch, Funktion, Funktionieren und über ihr eigenes Verhältnis dazu von großer Bedeutung.“

Aus:
„Medienkompetenz in Theorie und Praxis“, GMK Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, Bielefeld 2001

 

Digitale Botschaft 20/20

Finale!

Der Funken-Ticker im Netz – Abschluss Inter@ktiv On Line
- Eine Titanic-Party mit dem Motto „Wir knabbern uns durch – oder: Die Resteverwertung“ -

Wann: 14.11.02 von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Wo: Kunstpark Ost; Raum Rot